| 1996 | In der Mitgliederversammlung legt
Hermann Offeln das Amt des stellvertretenden Löschzugführers nieder. Stefan
Kaup wird von der Versammlung zum stellvertretenden Löschzugführer gewählt.
Marcus Siekaup wird zum Jugendfeuerwehrwart gewählt. Die Haarener
Feuerwehrleute sind jetzt mit 12 Meldeempfängern ausgerüstet. Im Sommer wird
die Beladung des GW geliefert. In den folgenden Wochen macht sich die Wehr
hiermit vertraut, um die zunehmenden Umwelteinsätze optimal abarbeiten zu
können. Das Fahrzeug wird in zahlreichen Stunden von der Feuerwehr umgebaut.
Nach dem Umbau steht dem Löschzug ein Fahrzeug mit Rettungsgeräten und einer
Beladung für Umwelteinsätze zur Verfügung. Am Feuerwehrhaus werden in
Eigenleistung Erhaltungsmaßnahmen an der Außenfassade durchgeführt. Bei
einsetzendem Winterwetter am 18. November nimmt der Löschzug an einer
Alarmübung in Bleiwäsche teil. Im Dezember wird die alte Ölheizung durch
eine Gasheizung ersetzt. Die Jugendfeuerwehren aus dem Kreisgebiet
unternehmen von Haaren aus am 29.03. bei spätem Winterwetter eine
Nachtwanderung. Die Zahl der Einsätze erreicht mit 53 für den Löschzug Haaren eine neue Höchstmarke. Das Jahr ist von einer großen Anzahl zeitintensiver Einsätze geprägt, die die Einsatzstunden auf 1.190 erhöhen. Am 12. Januar ist die Wehr auf einer Zubringerstraße zur A 33 bei einem Verkehrsunfall im Rettungseinsatz. Der Fahrer verstirbt an der Unfallstelle. Durch Glatteis ereignet sich auf der BAB 44 am 13. Februar ein Auffahrunfall. Drei verletzte Fahrzeuginsassen werden bis zum Eintreffen der medizinischen Rettungskräfte betreut. Am 29. März muss ein tödlich verletzter PKW-Fahrer, der auf der Bürener Straße gegen ein Baum fuhr, mit der Rettungsschere geborgen werden. Auf der Kreuzung Graf-Zeppelin-Straße/ Wewelsburger Straße stoßen am 27. April zwei PKWs zusammen. Einer der drei Fahrzeuginsassen wird mit den Rettungsgeräten befreit. Am 28. Mai kippt auf der BAB 33 ein Tankauflieger mit 34.000 Ltr. Diesel und Benzin um. Das Unfallfahrzeug wird in einen Schaumteppich gelegt. 4.000 Ltr. auslaufende Flüssigkeit verunreinigen das Erdreich. Der Umwelteinsatz für die Feuerwehr dauert von 16.38 – 1.00 Uhr. Am 08. Juni zieht über Haaren zwischen 13.00 und 15.00 Uhr ein Gewitter mit sintflut-artigen Regenfällen. In dieser Zeit fallen pro Quadratmeter bis zu 90 Ltr. Niederschlag. Das millionenteure, neue Abwassersystem in der Dorfmitte zeigt sich diesen Fluten nicht gewachsen. 40 Häuser werden z.T. zimmer-hoch überflutet. Die Feuerwehr Haaren ist an diesem Tag personalmäßig unterbesetzt, da mehrere Kameraden an dem Feuerwehrausflug teilnehmen und andere Kameraden in Haaren in ihren eigenen überschwemmten Häusern gebunden sind. Alle Löscheinheiten aus dem Stadtgebiet werden nach Haaren gerufen. Der Löschzugführer Henke koordiniert vom Feuerwehrhaus aus die Einsätze. Ab 19.00 Uhr entspannt sich die Lage in Haaren. Für viele Haarener entstehen hohe Schäden. Sommerunwetter am 08. Juni 1996 in Haaren: |
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| Zu einem weiteren Brandeinsatz bei dem
Sägewerk Künsting wird der Löschzug Haaren am 27. Juli in den Nachtstunden
gerufen. Am 11. September brennt in Helmern das Dachgeschoss in einem
Wohnhaus. Die Feuerwehr Haaren ist mit den Kameraden aus Helmern im
Brandeinsatz. Bei einem Brand eines landwirtschaftlichen Gebäudes in Leiberg
ist die Haarener Wehr am 18. September zusammen mit den Wehren aus dem
Stadtgebiet im Löscheinsatz. Tankzugunfall auf der BAB 33, Abfahrt Etteln am 28. Mai 1996: |
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| 1997 | Am 08. Mai 1997 wird das 70-jährige
Gründungsjubiläum des Löschzuges und das 20-jährige Bestehen der
Jugendfeuerwehr gefeiert. Nach einem Festhochamt in der Haarener Kirche und
dem Marsch zum Feuerwehrhaus wird die Veranstaltung von der Haarener
Bevölkerung und den Gästen gut besucht. Als besondere Attraktion erweisen
sich die auf dem Sportplatz angebotenen Hubschrauberflüge. Am 18. Juli wird
eine Alarmübung auf einem landwirtschaftlichen Aussiedlerhof durchgeführt.
Die Lösch-gruppen Helmern und Leiberg sind ebenfalls vor Ort. Übungsziele
sind die Brandbekämpfung und die Löschwasserförderung. 1.000 Meter
Schlauchleitung werden verlegt. 66 Feuerwehrleute nehmen an der Übung teil.
Im September steht der Feuerwehr Haaren ein Gefahrgut-Übungsanhänger zur
Verfügung, bei dem verschiedene Leckagen simuliert werden können. Die auf
dem GW vorhanden Einsatzmittel werden praktisch erprobt. Im Oktober erhalten
wir vom Löschzug Wünnenberg einen Mannschaftstransportwagen. Die Feuerwehr
Haaren kauft aus eigenen Mitteln Bewegungsmelder zur Absicherung der
Atemschutzträger. Zwischen Weihnachten und Neujahr erfolgt der Einbau der
neuen Fahrzeughallentore. Die Feuerwehrleute aus Haaren leisten hierbei
erhebliche Eigenleistung. Die Feuerwehr Haaren wird insgesamt 34-mal alarmiert. Am 18.04. kommt ein PKW von der Fahrbahn der BAB 33 ab und schleudert 80 Meter weit auf ein Getreidefeld. Der eingeklemmte Fahrer muss mit den Rettungsgeräten aus dem Wrack befreit werden. Auf der gleichen Strecke verunglückt am 02. Juni ein PKW mit einer Person. Der mit der Rettungsschere befreite Fahrer stirbt an den Unfallfolgen. Am 11. Juni wird der Löschzug Haaren zu einem Unfall auf die BAB 44 alarmiert. Nachdem ein PKW unter einen LKW fuhr, kann der eingeklemmte Fahrer nur noch tot aus den Wrack geborgen werden. In den Sommermonaten ist die Wehr bei einigen kleineren Flächenbränden im Einsatz. Am 01. Oktober ist der Löschzug bei einem schweren Verkehrsunfall im Übergang der B 480 auf die BAB 33 im Einsatz. Drei verletzte Personen werden betreut. Ein PKW-Fahrer verstirbt am Unfallort. Am 1. und 2. Weihnachtstag ist die Feuerwehr auf der Wewelsburger Straße im Einsatz, um die durch umgestürzte Fichten versperrte Fahrbahn frei zu machen. |
| 1998 | Der Löschzug Haaren wird mit neuer
Einsatzkleidung ausgerüstet. Sie ist schwerer als die bisherige, bietet aber
einen erhöhten Brandschutz und eine bessere Erkennbarkeit. Eine Alarmübung
der Wehren aus dem Stadtgebiet wird im November im Bereich des „Totengrund–
Holzlagerplatzes“ durchgeführt. Im Dezember werden in der Fahrzeughalle
neue, isolierte Fenster eingebaut, die nach der Heizungserneuerung und dem
Einbau von neuen Toren die Temperaturen während des Winters in der
Fuhrparkhalle deutlich höher halten. Die Anzahl der Einsätze erhöht sich wieder auf 52. Die Feuerwehr Haaren übernimmt zusätzlich die Absicherung des Rettungsdienstes auf den Autobahnen. Am 11. Januar ereignet sich im Übergang der B 480 zur BAB 33 ein Verkehrsunfall mit 3 Personen. Eine PKW-Fahrerin muss mit dem Rettungsspreizer befreit werden. Am 12. März kommt es auf der BAB 44 zu einem Verkehrsunfall mit 2 PKWs. Die Feuerwehr ist im Rettungseinsatz. Der Unfall fordert ein Todesopfer und einen Schwerverletzten. Auf der BAB 44 im Abfahrbereich von Meerhof verliert ein LKW aufgrund einer defekten Heckklappe auf einer Länge von 500 Metern Treber. Die Feuerwehr ist von 22.44 – 2.47 Uhr im Einsatz, um die Verunreinigung zu beseitigen. Am 27. Mai ereignen sich zwei bemerkenswerte Brandeinsätze für die Feuerwehr Haaren. Um 20.20 Uhr wird der Löschzug durch Sirenenalarm zum Brand der Feldscheune Leniger-Lücking auf die „Höhe“ gerufen. Die Brandbekämpfung erfolgt aus 5 Rohren. Das Dach der Scheune, große Mengen Stroh und landwirtschaftliche Geräte verbrennen. Ein Übergreifen auf einen Geräteschuppen kann verhindert werden. Um 22.44 Uhr bemerken die Feuerwehrleute an dieser Einsatzstelle einen Feuerschein im Bereich der Bürener Straße. Die Einsatzkräfte verlassen die Brandstelle Leniger-Lücking und fahren mit Alarm Richtung Bürener Straße. Beim Eintreffen an der Brandstelle steht die Feldscheune Stümpel im Vollbrand. Die Feuerwehren Fürstenberg und Helmern werden alarmiert. Die Löschmaßnahmen können nicht verhindern, dass das Gebäude vollständig zerstört wird. Die Nachbargebäude werden kontrolliert, da starker Funkenflug auftritt. Einsatzende 2.10 Uhr. Eine Brandwache bleibt bis in die Morgenstunden aktiv und kontrolliert im Wechsel die beiden Brandstellen. In den folgenden Tagen muss der Brandort Stümpel mehrmals nachgelöscht werden. Beide Brände wurden vorsätzlich von einer Gruppe junger Leute gelegt, die einige Monate später festgenommen wurden. Ein sehr starker Regenschauer am 07. Juni ist der Auslöser für eine Unfallserie auf der BAB 44. Mehrere PKWs und ein Motorrad sind in Un-fälle verwickelt. Die Feuerwehr Haaren ist 1,5 Stunden lang im Rettungseinsatz. Bei einem Hubschrauberabsturz zwischen Fürstenberg und Essentho am 10. Juni ist die Haarener Wehr zur Unterstützung vor Ort. In der Zeit zwischen dem 26. und 30. Juli ist die Feuerwehr Haaren fünfmal bei schweren Verkehrsunfällen und PKW-Bränden auf den Autobahnen im Einsatz. Am 04. November wird der Löschzug zu einem Umwelteinsatz zur BAB-Polizei alarmiert. Bei einer Verpuffung aus einem Treibstofftank hat sich der Fahrer schwere Verletzung zugezogen. Die Feuerwehr sichert den Gefahrenbereich und pumpt den Rest des Diesels um. Brandstelle Feldscheune Stümpel an der Bürener Strasse: |
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| 1999 | Die Feuerwehrkameraden erhalten neue
Einsatzstiefel. Die von der Stadt zur Verfügung gestellten Stiefel sind sehr
unbequem und haben sich als nicht einsatztauglich erwiesen. Die
Neuanschaffung ist nur möglich durch eine erheblich Eigenbeteiligung der
Wehr. Das Feuerwehrhaus wird mit einem Fax-Gerät und einem Funktisch
ausgestattet. Im Juni wird im Kindergarten Haaren eine Alarmübung mit
Evakuierung der Kinder und der Betreuerinen durchgeführt: Wie bei vielen
anderen Wehren ist auch das Feuerwehrhaus Haaren während der Jahreswende
1999/2000 mit 10 Kameraden besetzt. Die Zahl der Einsätze steigt auf 85 stark an. Auf der BAB 44 erleidet am 14. Januar ein PKW-Fahrer bei einem Verkehrsunfall schwerste Verletzungen, nachdem sich eine Leitplanke durch die Fahrerzelle bohrt. Das Unfallopfer muss mit dem Rettungsspreizer befreit werden. Am 24. Januar ist die Wehr bei einem Spänebunkerbrand beim Unternehmen Künsting an der Adam-Opel-Straße 3 Stunden lang im Einsatz. Auf der BAB 44 ereignet sich am 29. Januar ein Verkehrsunfall, an dem 3 PKWs und 1 LKW beteiligt sind. Bei diesem Rettungseinsatz der Haarener Wehr verstirbt ein Unfallopfer. Zwei Beteiligte werden verletzt. Am 15. März kann der Löschzug Haaren nach einem schweren Verkehrsunfall auf der Landstraße zwischen Helmern und Atteln den eingeklemmten Fahrer nur noch tot mit der Rettungsschere bergen. Auf der BAB 44 kommt es am 21. März in den Nachtstunden zu einem bemerkenswerten Einsatz für die Feuerwehr. An dem Verkehrsunfall sind 4 PKWs und ein Pferdeanhänger beteiligt. Nach dem Unfall läuft das Pferd auf die Autobahn. Mehrere Versuche, das verängstigte Tier auf einen anderen Anhänger zu verladen, schlagen fehl. Schließlich wird das Tier über eine Strecke von 5 km unter Begleitung der Feuerwehr zu einem Hof nach Tindeln begleitet. 4 Tage später ereignet sich an der gleichen Stelle ein weiterer Verkehrsunfall. Nach der Kollision eines PKWs mit einem LKW-Zug durchbricht dieser die Brückenbeplankung der Ottensgrundbrücke und kommt mit der Vorderachse über dem Brückenrand zum Stehen. Die Insassen des LKWs können leicht verletzt gerettet werden. Die Feuerwehr ist im technischen Einsatz und sichert die gefährliche Unfallstelle. Am 28. Mai brennt in Bleiwäsche nach einem Blitzschlag ein landwirtschaftliches Gebäude. Die Feuerwehr Haaren ist neben allen anderen Wehren des Stadtgebietes im Löscheinsatz. Auf der BAB 44 verunglückt am 19. Juli ein PKW-Fahrer in der Mittelleitplanke. Das Unfallopfer wird mit den Rettungsgeräten aus dem Wrack befreit. Der Schwerverletzte verstirbt. Am 24. Juli ist der Löschzug Haaren bei der Rettung einer suizidgefährdeten Person unterhalb der BAB 44, Tudorfer Straße, im Einsatz. Am 28. August wird die Haarener Wehr um 3.30 Uhr zu einem Einsatz auf die BAB 33, Abfahrt Borchen, gerufen. An dieser Stelle werden mehrere Wildschweine von mehreren Fahrzeugen überfahren. Der verunreinigte Streckenabschnitt wird über mehrere Stunden gereinigt. Die Feuerwehr ist am 24. Oktober bei einem weiteren Einsatz gefordert, bei dem eine suizidgefährdete Person aus großer Höhe von einem Gerüst, das um die Haarener Kirche steht, zu springen droht. Die Person kann kurz vor dem Sprung von den Feuerwehrleuten ergriffen werden und wird dann dem Rettungsdienst übergeben. Auf der Leiberger Straße verunglückt am 05. Dezember bei Eisglätte eine PKW-Fahrerin. Die eingeklemmte, schwerverletzte Person wird mit der Rettungsschere befreit und dem Notarztteam übergeben. Am 22. Dezember wird auf der Straße zwischen Henglarn und Helmern ein Notarztfahrzeug aus einer Schneewehe gezogen. Alarmübung im Kindergarten Haaren im Juni 1999: |
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| 2000 | In der Mitgliederversammlung wird das
Amt des Jugendfeuerwehrwartes mit Jörg Stratmann neu besetzt. Im
Industriegebiet von Haaren findet am 14. Juni eine Alarmübung statt, an der
auch die Wehren aus Helmern, Fürstenberg und Wünnenberg mitwirken. Die Übung
fordert von den Einsatz- kräften das Abdichten eines leckgeschlagenen Gefahrguttransporters. Im August findet die 1025-Jahr Feier in Haaren statt. Die Feuerwehr beteiligt sich mit einer Ausstellung an der Veranstaltung am Kirchweg. Am 10. September richtet der Löschzug das Geschicklichkeitsturnier der Feuerwehr zum zweitenmal aus. Die Zahl der Einsätze liegt mit 68 auf hohem Niveau. Am 24. Januar brennt in den Nachtstunden im Autobahnkreuz Haaren ein LKW-Anhänger. Die Feuerwehr Haaren ist bei Winterwetter im Löscheinsatz. Auf der BAB 33 wird am 09. Februar auf schnee- und eisglatter Straße ein Unfallbeteiligter von einem PKW überfahren. Die Angehörigen des Löschzuges Haaren sind im Rettungseinsatz. Die schwerstverletzte Person stirbt an den Unfallfolgen. Auf dem gleichen Streckenabschnitt verunglücken am 01. März bei Eisglätte 4 PKWs. Eine verletzte Person muss mit der Rettungsschere befreit werden. Am 10. April ist die Feuerwehr ab 14.50 Uhr fast 10 Stunden lang bei einem Großeinsatz bei dem Holzverarbeitungsbetrieb Künsting an der Adam-Opel-Straße gefordert. Der 12 Meter hohe Sägespänebunker brennt. Die Feuerwehr räumt den gesamten Bunker leer. Zeit-gleich erfolgen die Löscharbeiten. Fast die gesamten Arbeiten müssen über einen langen Zeitraum unter Atemschutz vorgenommen werden, da der Bunker und die angrenzenden Räume sehr stark verqualmt sind: |
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| Auf der Leiberger Straße wird am 30. April bei dichtem Nebel eine mit ihrem PKW verunglückte Frau mit der Rettungsschere aus dem Fahrzeugwrack befreit. Am 06. Juni ereignet sich auf der B 480 ein schwerer Verkehrunfall mit drei PKWs. Die Feuerwehr Haaren wird zu diesem Rettungseinsatz gerufen. Drei Verletzte und eine Tote sind die Unfallopfer. Am 08. Juni wird der Löschzug zu einem LKW-Brand auf die BAB 44 gerufen. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle steht die Zugmaschine eines Schwertransporters im Vollbrand. Die Brandlöschung erfolgt mit dem Schaumangriff. Auf der BAB 33 fährt am 25. Juli ein PKW unter einen Sattelzug. Die Feuerwehr Haaren kann den eingeklemmten PKW-Fahrer nur noch tot mit den Rettungsgeräten bergen. Am 29. Juli sind auf der BAB 44 vier PKWs an einem Verkehrsunfall beteiligt. Der Löschzug Haaren ist von 1.53 – 3.15 Uhr im Einsatz. Die Feuerwehrleute sichern die Einsatzstelle, betreuen die Unfallopfer, leuchten die Einsatzstelle aus, bin-den auslaufendes Öl, säubern die Fahrbahn von Trümmern und transportieren 2 Erwachsene und 5 Kinder in ein Krankenhaus. Diese Tätigkeiten sind charakteristische Aufgaben der Feuerwehr Haaren bei Autobahneinsätzen. Auf der BAB 33 verunglückt am 07. September ein LKW und bleibt quer auf der Fahrbahn liegen. Ein weiterer LKW fährt in die Unfallstelle. Die Feuerwehr Haaren ist in den Nachtstunden 5 Stunden lang im technischen Einsatz. Am 15. September fährt auf der BAB 33 ein PKW unter einen LKW. Der eingeklemmte Fahrer muss von der Feuerwehr Haaren mit dem Rettungsspreizer befreit werden. Das Unfallopfer verstirbt später an den Unfallfolgen. Am 14. November verursacht ein PKW auf der BAB 44 einen Verkehrsunfall. Der schwerverletzte Unfallfahrer wird unter Einsatz von Rettungsschere und Rettungszylinder aus dem Wrack befreit. Am 04. Dezember verunglücken ein LKW und ein PKW auf der BAB 44. Die Feuerwehr ist von 0.45 – 2.35 Uhr im technischen Einsatz. | |
| 2001 | In der Mitgliederversammlung wird
Stefan Kaup zum Löschzugführer gewählt. Der bisherige Löschzugführer Gerhard
Henke wird Stadtbrandmeister. Zum stellvertretende Löschzugführer wird
Marcus Siekaup gewählt. Im Juli wird in Helmern mit der Löschgruppe Helmern
eine Brandübung durchgeführt. Ein Teil der Atemschutzträger absolviert bei
der Berufsfeuerwehr in Bochum ein Training. Nach den Terroranschlägen im
September in den USA fahren auch die Feuerwehrfahrzeuge aus Haaren mit
Trauerflor in Gedenken an die zahlreichen getöteten Feuerwehrmänner. An der
Gedenkfeier hierzu auf dem Ehrenfriedhof in Böddeken im Oktober nehmen die
Mitglieder der Freiwilligen Wehr und der Jugendfeuerwehr zahlreich teil. Im
IV. Quartal wird nach intensiver Vorarbeit von der Feuerwehr Haaren auf
politischer Ebene die Ersatzbeschaffung für das TLF 16/25 beschlossen. Es
wird angestrebt, ein TLF 16/45 für die Feuerwehr Haaren zu kaufen. Die Alarmierungen für die Wehr haben sich wieder auf 77 erhöht. Am 13. Januar ereignen sich auf der BAB 44 zwischen Helmerner Straße und der Autobahnpolizei 3 Unfälle mit 8 PKWs. Sieben z.T. schwerverletzte Personen müssen versorgt werden. Ein Unfallopfer kann nur durch Einsatz von sämtlichen Rettungsgeräten aus dem Fahrzeugwrack befreit werden. Auf der Leiberger Straße ereignet sich am 01. Februar bei starken Schneetreiben und eisglatter Fahrbahn ein Verkehrsunfall. Die junge Fahrerin ist mit ihrem PKW gegen mehrere Bäume geschleudert und in ihrem Fahzeug verletzt eingeklemmt. Sie muss mit der Rettungsschere befreit werden: |
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| Am 23. Februar ist die Feuerwehr als Unterstützung bei einem Wohnhausbrand in Fürstenberg im Löscheinsatz. Ein umfangreicher Technikeinsatz fordert am 15. März den Löschzug bei einem im Industriegebiet Haaren ansässigen Unternehmen. Nachdem 2.000 Ltr. Ölgemisch ausgelaufen waren, sind eine Halle, der Vorhof und die Kanalisation damit verunreinigt. Große Mengen an Bindemittel müssen eingesetzt werden, um das Gemisch aufzufangen. 10 Atemschutzträger sind bei der Säuberung der Halle im Einsatz. Einsatzdauer von 6.17 bis 15.00 Uhr: | |
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| Am 29. März verunglückt ein mit Speiseresten beladener Sattelzug auf der BAB 33. Die Feuerwehr Haaren sichert die Einsatzstelle, dichtet die Lecks ab und leistet technische Hilfe beim Umpumpen des für Schweine bestimmten Futters. Einsatzzeit: 17.09 – 1.00 Uhr. Am 16. April wird der Löschzug Haaren zu einem Einsatz gerufen, der eine sehr kurze Anfahrzeit erfordert. Bei dem an das Feuerwehrgrundstück angrenzenden Nachbarn Robert Rüsing muss ein ausgedehnter Kaminbrand bekämpft werden. Am 01. Mai kann bei einem Verkehrsunfall auf der BAB 44 der Fahrer nur noch tot aus dem Wrack geborgen werden. Die Beifahrerin kann verletzt gerettet werden. Auf der Wewelsburger Straße verunglückt in den Nachtstunden ein kleiner PKW mit vier Personen. Die Fahrzeuginsassen werden z. T. schwer verletzt. Die Feuerwehr Haaren ist im Rettungseinsatz. Zu einem Umwelteinsatz wird die Wehr am 17. Mai im Bereich des „Großer Damm“ und „Trappberg“ gerufen. Die Feuerwehrleute müssen auslaufenden Kraftstoff, der in einen Bach gelangt, mit zahlreichen Ölsperren und großen Mengen Bindemittel auffangen. Einsatzdauer von 2.57 – 8.30 Uhr. Am 03. Oktober wird der Haarener Löschzug um 23.00 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall mit drei PKWs auf die BAB 33 gerufen. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle stehen zwei PKWs im Vollbrand. 4 Unfallteilnehmer sind verletzt. 1 Unfallopfer verbrennt in einem Wrack. Die Feuerwehr sichert und beleuchtet die unübersichtliche Einsatzstelle, löscht die Brände mit dem Schaumangriff, betreut die Verletzten und ist bei der Bergung des verstorbenen Unfallopfers gefordert. Die Fahrbahn ist für fast 12 Stunden komplett gesperrt. Die letzten Einsatzkräfte aus Haaren verlassen um 5.00 Uhr den Unfallort. | |
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